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Bauten

Der Mensch gestaltet seine Umwelt aktiv, er baut Gebäude, grenzt Grundstücke ab und nutzt nachts Beleuchtung. Diese Strukturen können auch Lebensräume bieten. Begrünte Fassaden liefern Nahrung und Unterschlupf, Spatzen nisten am Haus und Fledermäuse jagen in der Dämmerung.

Spatz Bauten

Gebäudebewohnende Tierarten wie Mauersegler, Haussperlinge, Hornissen, Wildbienen sowie verschiedene Fledermausarten sind auf geeignete Nist- und Quartiermöglichkeiten an Gebäuden angewiesen. Das Erkennen und der Erhalt vorhandener Nischen und Ritzen leistet daher einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Bei energetischen Sanierungen und Modernisierungen gehen solche Burtplätze leider häufig unbemerkt verloren. Geeignete Nisthilfen und Quartiere an Gebäuden können bei Bedarf auch während der Bauphase integriert oder nachgerüstet werden. Dabei sollten die artspezifischen Anforderungen hinsichtlich Lage, Ausrichtung und Störungsarmut berücksichtigt werden. Die Förderung gebäudebewohnender Tierarten trägt zur ökologischen Aufwertung des Gebäudebestands bei, verbessert die Vernetzung von Lebensräumen im urbanen Raum und unterstützt den langfristigen Erhalt geschützter Arten.

Biotop-Bausteine

1 © Rainer Ziehbarth/naturgucker

Biotop-Baustein

Dachbegrünung

Unterstützt folgende Tiergruppen:

Spatz Bauten

Biotop-Baustein

Gebäudenischen

Unterstützt folgende Tiergruppen:

Fugenvegetation Fuß

Biotop-Baustein

Wege und Plätze

Unterstützt folgende Tiergruppen:

Weiden2

Biotop-Baustein

Weidenbauten

Unterstützt folgende Tiergruppen:

Efeu

Biotop-Baustein

Kletterpflanzen

Unterstützt folgende Tiergruppen: